Biografie Pépé Grégoire

Niederländischer Bildhauer mit einer eigenwilligen Auffassung, bei der das Spiel mit Kontrasten, die Herausforderung der Schwerkraft und das grenzenlose Experiment charakteristisch sind. Pépé fordert in seinem Werk den Zuschauer heraus. Er reizt, provoziert und bricht bewusst mit vertrauten Werten: In seiner Kunst stellt er die Welt auf den Kopf.

Studierte an der Rijsacademie van Beeldende Kunsten zu Amsterdam.
Dozenten: Prof. Paul Grégoire, V.P.S. Esser, und Theresia van der Pant. 

Pépé Grégoire geht in seinem Werk häufig aus von einer Anzahl Themen wie Windstärke, Arme und Beine und das menschliche Profil.

Sein Werk ist vielfach erkennbar an Gegensätzen in den Bronzestrukturen: glatt-rau und hart-weich. Er sucht gern nach dem Gegensatz in Gleichgewicht und Ungleichgewicht, jongliert mit Formen und fordert damit die Schwerkraft heraus. Pépé arbeitet sowohl auf abstrakte als auch auf figurative Weise und erreicht mit der Vergrößerung seiner ‚Arme-Beine‘ und ‚Hände-Füße‘ monumentale Werte. Seine Skulpturen strahlen außer Standhaftigkeit vor allem auch Humor und Zärtlichkeit aus.

Vor kurzem hat Pépé ein Phänomen in der Kunst entwickelt: Photosculptures; Stilisierte Bildformen aus Aluminium mit einem Gehäuse von fotografischen Fragmenten. Er fügt hiermit vier Kunstformen in einer einzigen zusammen, nämlich Fotografie, Architektur, Malerei und Bildhauerkunst.

Museen:

* Museum Beelden aan Zee, Scheveningen
* Singer museum, Laren
* Museum Het Depot, Wageningen
* Museum Bommel van Dam, Venlo
* Letterkundig museum, Den Haag

Messen:

* PAN, Amsterdam
* Realisme beurs, Amsterdam
* Art Den Bosch, Den Bosch
* Art Monaco, Monaco

Preise: 

- Buys van Hultenprijs
- Stipendium des Außenministeriums zu Rom
- Jan Hamdorffprijs 

 


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